Im Winter dient eine Dachrinnenheizung dazu, die Ansammlung von Schnee und die Bildung von Eis in einer Dachrinne zu verhindern. Sowohl das Zufrieren der Fallrohre als auch Gefährdung von Passanten durch herabfallende Eiszapfen sind im Winter durchaus ernst zu nehmende Gefahren.

Verschiedene Konzepte existieren, um eine Dachrinnenheizung zu realisieren. In die Dachrinne können Heizstäbe, Heizkabel oder Heizschlangen integriert werden, die dann manuell oder per Thermostat geregelt werden können.

Als technische Norm muss bei der Konstruktion und Installation von Dachrinnen die DIN EN 612 berücksichtigt werden. In dieser Norm ist festgelegt, dass ein Höhenunterschied von 8 bis 20 mm zwischen dem hinteren Dachrinnenrand und dem tiefer liegenden vorderen Rand bestehen muss. So wird bei einer Fallrohrverstopfung verhindert, dass Wasser in die Dach- oder Wandkonstruktion eindringen und dort Feuchtigkeitsschäden verursachen kann.

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