Es wird bei Büros zwischen drei Nutzungswerten, die auf Marktberichten des IVD-Marktforschungsinstituts basieren, unterschieden. Auf die Berücksichtigung von Extremwerten wird bei Angaben zu Büromieten verzichtet, da diese nicht als repräsentativ angesehen werden. Durch Lagewerte, Raumqualität und nutzerbezogene Infrastruktur werden Nutzungswerte definiert, die als „einfach“, „mittel“ und „gut“ eingestuft werden.

Der einfache Nutzungswert wird in der Regel von Sekundärlagen der Immobilie beeinflusst. Das Erscheinungsbild erhebt dabei einen Anspruch auf einen repräsentativen Charakter. Durchschnittliche Ansprüche von Dienstleistungsbetrieben erfüllt ein mittlerer Nutzungswert, bei dem die Büros mit ausreichend PKW-Stellplätzen ausgestattet sind und für Kunden und Personal gut erreichbar sind. Den Ansprüchen des Managements an eine entsprechende Infrastruktur sowie an moderne Kommunikationsmöglichkeiten erfüllt der Standard des guten Nutzungswerts. Dabei kommen ein repräsentatives Erscheinungsbild und ein gut abgedecktes Raumangebot für den sozialen Betreuungsbedarf zum Tragen. Dazu gehören auch Pkw-Abstellmöglichkeiten und eine gute Verkehrsanbindung.

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