Umlegungsgebiete

Umlegungsgebiete Gemäß § 45 ff. BauGB sind Umlegungsgebiete förmlich von Gemeinden durch einen Beschluss festzulegen. In ihnen werden bodenordnende Maßnahmen ergriffen, damit die plankonforme Grundstücksnutzung verwirklicht werden kann. Vom Bekanntmachen des Umlegungsbeschlusses an sind diese Gebiete an festgelegte Vorgänge gebunden,...

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Öffentliches Baurecht

Das öffentliche Baurecht gliedert sich ins Bauplanungsrecht, geregelt in der BauGB und BauNVO, das die Nutzungsmöglichkeiten vom Boden, die Art und das Maß von baulichen Nutzungen regelt, und ins Bauordnungsrecht, geregelt in der Landesbauordnung, das für die Zulässigkeit von...

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Entwicklungsmaßnahmen

Entwicklungsmaßnahmen sind im § 165 BauGB geregelt. Orts- und andere Teile eines Gemeindegebiets sollen mit städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen neu oder erstmalig entwickelt werden. In aller Regel erwirbt die Gemeinde dabei Grundstücke. Sonderfälle, in denen die Gemeinde keine Grundstücke kauft, verpflichten...

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Parallelverfahren

Das Parallelverfahren regelt § 8 Abs. 3 BauGB, der besagt, dass mit dem Ändern, Aufstellen, Ergänzen oder Aufheben von Bebauungsplänen gleichzeitig der Flächennutzungsplan ergänzt, aufgestellt oder geändert werden kann (Parallelverfahren). Vor dem Flächennutzungsplan kann der Bebauungsplan bekannt gemacht werden,...

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Sanierungsmaßnahmen

Man spricht gemäß § 136 Abs. 2 BauGB von städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen, wenn in einem Sanierungsgebiet städtebauliche Missstände (Substanz- oder Funktionsschwäche) ausgebessert oder umgestaltet, also behoben werden. Wird die Baustruktur erneuert, entspricht das den aktuellen Anforderungen an gesunde Arbeits- und...

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